Der weibliche Zyklus wird häufig unterschätzt, denn er ist weit mehr als die monatliche Blutung.
Der weibliche Zyklus ist Teil eines komplexen hormonellen Systems und damit ein wichtiges Zeichen der Gesundheit. Er beeinflusst das Energielevel, die Stimmung, den Stoffwechsel und damit auch das Wohlbefinden. Ist dieses hormonelle System und damit der Zyklus im Gleichgewicht, zeigt sich das im alltäglichen Leben.
Dieses hormonelle System ist gut aufeinander abgestimmt und durchaus sensibel. Im weiblichen Zyklus verändern sich dabei die hormonellen Voraussetzungen der unterschiedlichen Phasen und damit auch die Bedürfnisse des Körpers.
In der modernen Zeit wird der Zyklus durch viele Faktoren, wie Bewegung, Ernährung, Stresslevel und Schlaf, beeinflusst. Gerät das hormonelle System aus dem Gleichgewicht zeigen sich häufig Beschwerden, wie PMS*, Zyklusunregelmäßigkeiten, starke Schmerzen bis hin zu unerfülltem Kinderwunsch.
In meiner Arbeit betrachte ich den Zyklus nicht isoliert, sondern wir versuchen gemeinsam die Faktoren zu finden, die Einfluss nehmen und die Symptome als Wegweiser zu nutzen, das natürliche Gleichgewicht im Körper wieder herzustellen.
*PMS steht für Prämenstruelles Syndrom. Unter diesem Begriff sind verschiedene körperliche und psychische Beschwerden zusammengefasst, die einige Tage vor Einsetzen der Periode auftreten können. Viele Frauen leiden beispielsweise unter Spannungsgefühlen in den Brüsten oder Unterleib. Auch Kopfschmerzen, Rückenbeschwerden oder Muskel- und Gelenkschmerzen können auftreten. Außerdem zählen auch Wassereinlagerungen, Schlafprobleme, veränderte Verdauung, Hautunreinheiten und Heißhunger dazu.

